Zuerst mal ein Hostel suchen. Haben dann auch ein nettes gefunden, mit heißer Dusche und guter Lage. Dann die Stadt anschauen, umherlaufen, und dann auf einen der nähergelegenen Hügel. Fast oben angekommen holt uns ein älterer Einheimischer ein und sagt man müsse Eintritt bezahlen um die oben gelegenen Inkaruinen anschauen zu können. Dann sind wir halt wieder runter.
Mittagessen war wenig, aber recht lecker, gegrillte Forelle, die aber mehr nach Lachs geschmeckt hat, was auch immer das für ein Fisch ist der hier im See rumschwimmt :D
Dann erstmal ein paar Stunden schlafen, waren alle sehr erschöpft. Gegen halb6 den Kreuzweg auf einen anderen Berg hoch, Sonnenuntergang über dem See anschauen. Zum Abendessen gab es Anticucho und Sillpancho und danach einen kleinen Kuchen mit Banane.
Am nächste Morgen zurück nach La Paz, mit dem Minibus 4 Stunden fahrt. Zwischendurch dann mit der Fähre übersetzen und weiter. In El Alto, ehemaligem Vorort von La Paz, war mehrfach die Strasse gesperrt und wir mussten einen Umweg nehmen. Aber wir sind dann doch angekommen. Das war so gegen 5 Uhr Nachmittags.
Nachdem wir ein bisschen umhergeschlendert sind, unter anderem auf der vergeblichen Suche nach Huminta (Eine Art Maisbrot, aber aus Mais und nicht Maismehl), sind wir dann zum Apartement der anderen Freiwilligen gegangen wo wir unsere Sachen abgestellt hatten. Ich bin dann nochmal los, Schuhe suchen, gibt's ja aber nicht in meiner Größe... Dann die Nacht sehr schön geschlafen.
Am nächsten Morgen haben wir uns, aus Gründen der Zugänglichkeit und weil wir die anderen nicht noch eine Nacht belagern wollten, auf die Suche nach einem Hostel begeben. Wir wollten sowas wie das was wir in Cusco hatten, aber nachdem wir ein bisschen planlos durch die Stadt gestreift sind haben wir dann dochmal im Internet nachgeschaut. Gefunden haben wir dann ein Backpackerhostel mi Namen Loki, war nett aber nicht ganz so entspannt wie bei Ecopackers. Sind dann noch, um es gesehen zu haben, Teleférico gefahren, die "U-Bahn" von La Paz, eine Seilbahn die die großen Steigungen von La Paz viel schneller bezwingt als man es mit irgendeinem Bus schaffen würde, und dafür gedacht ist den Verkehr zu entlasten. Nacht im Hostel war entspannt, hatten noch einen Italiener im Zimmer, der war dann aber am nächsten Morgen auch ganz früh weg.
Nach dem Frühstück zum Friedhof, da war wegen Allerheiligen ziemlich viel los. Ganz viele Leute die ihre Gräber pflegen und für ihre Angehörigen beten oder singen und kleine Sachen dalassen wie Brot, Cola oder Cocablätter. Nach dem ganzen Trubel weiter nach El Alto und Robins Mama zum Flughafen gebracht. Check-In unproblematisch, Flug hatte keine Verspätung und so haben wir dann nach dieser doch ganz schön interessanten Woche Abschied genommen.
Und dann auch wieder ab nach Sucre. Gut wieder im eigenen Bett zu schlafen :)
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