Donnerstag, 29. Mai 2014
Creo que mi cerdo silba
Wie die zeit vergeht... Jetzt bin ich schon fast vier Monate hier und es kommt mir vor wie 2. Und gefühlt bleibt mir auch gar nicht mehr so viel zeit, aber dass kann man ja sehen wie man will, 8 Monate bleiben 8 Monate :P ich war letzte Woche tatsächlich das erste mal im CIMET, und auch nur weil ich selbst Initiative ergriffen habe. Habe das jetzt so eingerichtet dass ich jeden Mittwoch Nachmittag da bin, ansonsten die Nachmittage im PROFIT und morgens in der Guardería (Übersetzung wäre Kindertagesstätte) die haben aber auch einen Zweig mit älteren Kindern, da bin ich mit zwei Profesoras. Sind ganz schön viel mehr Kinder als im anderen Projekt, auf jeden Fall auf einem Haufen. Da sitzen knapp über 50 Kinder in einem Raum, auf 3 "Aufpasser" aufgeteilt. Nach einem Monat haben sie entschlossen das in drei Gruppen aufzuteilen, wie im PROFIT, in kleine, mittlere und große. Ich hab die mittleren als meine bekommen, bin ich aber zufrieden mit, hab 3 Jungs und sonst nur Mädels und die sind fast alle lieb :D CIMET ist dagegen ganz anders, viel weniger Kinder und auch Jugendliche, einfach ein anderes Umfeld, aber gefällt mir auch da.
Dann war ich über das Wochenende vom ersten Mai mit der Organisation in La Paz 3 Tage wandern, von über 4800 Metern und 5 Grad, die man wegen der Sonne aber kaum gemerkt hat, bis auf 1800 Meter runter, wo es ordentlich gemütlich warm war und auch Moskitos gab. Da lade ich separat mal paar Fotos hoch. Letztes Wochenende war ich mit nem Kollegen, auch Freiwilliger aus Deutschland, in Potosí, auf fast 4000 Metern Höhe, und da die Minen anschauen. Auch da gibt's dann noch Fotos von. Sehr interessant zu sehen wie da gearbeitet wird. Habe mir etwa 50 mal den Kopf angehauen, weil die Gänge so niedrig sind, aber wir waren mit Minenkleidung und Helm unterwegs, war also halb so schlimm ;)
Ich weiß nicht genau wie ich das geschafft habe, aber mit dem Spanisch läuft es schon unglaublich gut, ich kann mich normal unterhalten und verstehe auch fast alles, die ein oder andere Vokabel fehlt noch dann und wann aber hält sich in guten Grenzen.
Robin, mein Gastbruderkollege, und ich haben auch schon darüber nachgedacht Quechua zu lernen, die Inkasprache der Region, bleibt nur die Frage wann, Zeit haben wir nämlich beide nicht so sehr, er geht abends trompeten und ich zum Judo, aber findet sich schon was.
Sonst läuft alles super, komme gut mit der Familie klar und die Erkältung habe ich auch hinter mit gelassen. Der nächste Eintrag kommt dann in Spanisch ;)
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