Donnerstag, 20. Februar 2014

Die ersten Tage in der Familie und mein Projekt

Verzeiht, werte Freunde, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Das WLAN bei mir in der Familie hat so seinen eigenen Willen, die meiste zeit geht nur Whatsapp, warum auch immer.
Ich habe also die ersten Tage und auch viel hin und her hinter mir. Die letzte Woche sind wir eigentlich nur visumsbedingt unterwegs gewesen. Fürs Visum Zettel bei Interpol beantragen, dafür woanders Zettel abstempeln lassen, Bluttest, Röntgen-Untersuchung, und alles kostet Geld...
Naja, hab das schlimmste hinter mit und seit Donnerstag auch mit den Spanischstunden angefangen. Wir sind nur zu dritt, und die Spanischlehrerin natürlich, aber so kommt jeder dazu viel zu reden, und das ist fürs Lernen  enorm wichtig. Ansonsten genieße ich das gute Essen und das Wetter, wenn es nicht gerade regnet. Gestern war ich auch das erste mal im Projekt, wo bei ich nicht bei C.I.ME.T war sondern bei einem anderen Projekt des gleichen Übervereins, weil das andere noch nicht angefangen hat oder sowas, so gut ist mein Spanisch auch noch nicht :) das wo ich jetzt erstmal 1-2 Wochen bin ist eine Nachmittags - und Hausaufgabenbetreuung für Kinder, und die waren auch total Super :D ich freue mich definitiv heute Nachmittag wieder hinzugehen. Ich schaue mal dass ich das mit den Fotos von meinem Handy irgendwie hinbekomme, denn momentan schreibe ich den Blog mit dem iPod. Jut, dann bis zum nächsten Mal :)

Sonntag, 9. Februar 2014

Die ersten Tage

Amigos Queridos, wieder habe ich euch viel zu erzählen:
Nach der ersten Nacht, in der ich ziemlich gut geschlafen habe, sind wir den Tag noch in der Stadt gewesen um eine bolivianische SIM-Karte zu kaufen, aber um die zu registrieren hätten wir unsere Reisepässe gebraucht, haben wir dann gelassen. Am Abend sind wir dann zum Busterminal gefahren und von dort dann mit dem Nachtbus nach Sucre, der Hauptstadt, da dort unser Einführungsseminar stattfindet. Diese Nachtbusse sind eine tolle Erfindung! Ganz weiche gemütliche Sitze, die man fast bis in Liegeposition verstellen kann. Jeder bekommt eine Decke dazu und dann kann man in den 14 Stunden die man fährt ganz gemütlich schlafen. Am nächsten Morgen angekommen sollten wir eigentlich mit einem Kleinbus zu der Anlage gebracht werden auf der das Seminar stattfindet, allerdings war unser Willkommensseminar gleichzeitig das Halbjahresseminar der Leute, die im Sommer nach Bolivien gekommen sind, dafür war im Bus nicht genug Platz. Deshalb sind die letzten, unter denen ich war, frühstücken gegangen und dann später nachgefahren. Dort angekommen haben wir dann über unsere Projekte geredet und ich habe mir einen Sonnenbrand eingefangen... Am Nachmittag haben wir noch über die Geografie und Politik Boliviens geredet. Gestern, am Samstag haben wir in Sucre eine Stadtrally gemacht, bei der wir verschiedene Sachen erfragen oder fotographieren mussten. Zwischendurch hat es angefangen zu regnen und ist bis zum Ende immer mehr geworden, aber die Jacke hat gut dicht gehalten. Danach waren wir noch alle gemeinsam etwas essen und danach in einer Bar, aus der wir wegen der guten Stimmung eine Stunde später als geplant erst raus sind.
Heute durften wir, weil gutes Wetter war, nach der letzten Einheit noch im dortigen Pool schwimmen gehen bis zum Mittagessen, nach dem wir wieder zum Busterminal gefahren sind. Dort haben wir noch eine Online-Evaluation gemacht bevor ich von meinen Gasteltern abgeholt wurde. Super nette Leute. Sprechen zwar kaum Englisch, dafür aber die Kinder, und ich und mein Mitfreiwilliger aus Bayern verstehen auch genug vom Spanisch um uns verständigen zu können. Hier liege ich nun in meinem Zimmer und schreibe euch und genieße seit Ragen wieder WLAN :) Adiós und bis bald!

Mittwoch, 5. Februar 2014

Der Weg ins Ausland

So, da melde ich mich mal, nachdem ich einen ganz schön anstrengenden Tag hatte.
Gestern bin ich um halb5 aufgestanden, um dann mit der Familie um 5 Uhr zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Mama, Papa und Luzie haben mich abgesetzt und sind wieder gefahren, Jacky ist noch mit mir geblieben bis ich durch die Sicherheitskontrolle bin. Der Flug nach London war unkompliziert, der Flieger nur halbvoll und wir sind sehr pünktlich angekommen. In London angekommen habe ich gemerkt, dass ich mit meinem Handy keine SMS schreiben kann, muss ich dann wohl noch eins besorgen in Bolivien, muss ja nicht viel können :) kaum zum richtigen Terminal für den Weiterflug Gefahren wurde ich von den Leuen der American Airlines befragt, was ich denn in Miami will und was ich beruflich mache. Der Kollege hat allerdings ein bisschen genuschelt, das Ende habe ich nicht mehr verstanden, aber einfach mal bejaht, Und dann durfte ich auch schon weiter. Die Tasche die ich zum Abschied bekommen habe hat sich übrigens als sehr vorteilhaft erwiesen, danke hier mal allen die da mitgewirkt haben :)
Vor dem Gate habe ich dann die drei anderen getroffen, die auch über ICJA nach Bolivien gehen. Vor dem Boarden wurde ich noch von einem  Airline-Mitarbeiter gefragt, ob mir irgendwer etwas  am Flughafen gegeben habe oder ich mein Gepäck unbeaufsichtigt stehen gelassen habe. Habe ich natürlich verneint.
Der Flug an sich war mit 10 Stunden ganz schön lang, aber jeder hatte einen eigenen kleinen Bildschirm und einige, auch neue Filme zur Auswahl, und wir haben bestimmt 17 mal Essen und Getränke bekommen.
Danach fing der Spass aber erst an. Wir bekamen noch einen Zettel auf dem wir erneut bestätigen durften dass wir nix in die Staaten bringen was da nicht hin soll, und mussten damit dann zur Kontrolle zum Beamten der Homeland Security (wir mussten auch nur ne halbe Stunde anstehen...) DerTyp war aber ganz cool, und ich war schnell durch.
Dann musste wir unser Gepäck abholen, einmal durchleuchten lassen und danach wieder aufgeben. Danach sind wir erstmal für 2 Minuten nach draußen gegangen um ein bisschen Amerikanische Luft zu schnuppern. War warm und stickig, da sind wir lieber wieder in den klimatisierten Flughafen gegangen.
Sicherheitscheck war auch bisschen übertrieben, mit Schuhe ausziehen und Ganzkörperscanner für alle. Naja, was tut man nicht für die Sicherheit des Vaterlandes...
Drinnen haben wir erstmal was gegessen und uns dann viel zu früh ans Gate gesetzt. Die 5 Stunden habe ich großteils mit schlafen verbracht. Endlich angekommen werden wir von einem freundlichen Mitarbeiter des ICYE abgeholt, der sogar etwas deutsch spricht. Ich und der Robin, der nachher in Sucre bleibt, wurden jetzt erstmal bis morgen einer Gastfamilie zugeordnet, die total nett ist. Die Mutter spricht zwar kein Englisch aber meistens reicht das Spanisch aus oder einer der Söhne übersetzt. Jetzt liege ich hier auf meinem Bett, habe geduscht und die Wanderschuhe gegen die Sneakers etauscht und versuche ins Hauseigene WLAN zu kommen, will aber irgendwie nicht. Dann gehen wir wohl gleich mal ins Café um die Ecke, das soll es kostenloses WiFi geben. Vorher noch  Geld wechseln und dann passt das :)
Die wollten unsere Euros und Dollars nicht, dann also doch wieder nach Hause. Kleines Schläfchen gemacht. Gutes Mittagessen und jetzt WLAN, wir wollen uns nicht beklagen. Hasta Mañana!